KEP-Betrieb

Ereignismeldungen & Datenkorrekturen

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Für den Datenaustausch zwischen Gemeinde und kantonalem Register sollen die Mutationsmeldungen seitens der Gemeinde-SW aktiviert werden.
KEP (GERES) unterscheidet dabei folgende Typen von Meldungen:
Ereignismeldungen & Datenkorrekturen:
Z.B. Tod, Geburt, Zuzug, Wegzug, Korrektur Heimatort, Korrektur Ausländerkategorie, Korrektur Meldeverhältnis etc. Beim Verarbeiten und Einlesen der Meldungen ins kantonale Register werden die Meldungsdaten gegen eine Reihe von fachlichen Regeln geprüft. Die KEP kennt rund 100 Prüfregeln, welche auf die Mutationsmeldungen der Gemeinden angewendet werden. Wenn diese Prüfung fehlschlägt, wird eine Meldung vom Standard eCH-0078 mit entsprechender Fehlermeldung erzeugt und an die Gemeinde gesendet. Diese Fehlermeldung muss dann mit einer entsprechenden Korrekturmeldung beantwortet werden.

Korrekturmeldungen:
Um die fehlerhafte Meldung zu korrigieren, muss auf diesen
Fehlerreport mit einer Korrekturmeldung geantwortet werden. Die Korrekturmeldung ersetzt im kantonalen Register die fehlerhafte Original-Meldung und wird verarbeitet.

Meldungswiderruf (Storno):
Wenn ein bereits gemeldetes Ereignis in Wirklichkeit nie eingetreten ist, kann es über einen Meldungswiderruf als ungültig erklärt werden.
Der Meldungswiderruf markiert lediglich die bezeichnete Meldung als ungültig; im kantonalen Register werden dadurch keine Daten geändert (siehe eCH-0020 Datenstandard Meldegründe, 3.2.2 Stornierungsmeldungen, S. 6). Alle anzupassenden Attribute müssen durch eigene Meldungen 'Datenkorrektur' richtig gestellt werden.

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