Elektronische Umzugsmeldung

„eUmzugCH“: Umziehen einfach gemacht

Seit dem 11. April 2016 war der elektronische Umzug im Kanton Zürich im Einsatz. Seit anfangs 2017 bieteten alle Zürcher Gemeinden den Service an. Von Beginn her war das Ziel klar: Der elektronische Umzug soll der Bevölkerung schweizweit angeboten werden. Am 10. August 2017 ging die Verbundlösung eUmzug Schweiz in Betrieb. Seit diesem Tag sind der Kanton Zürich, die Gemeinden der Kantone Uri, Zug, Aargau und die St. Gallen aufgeschaltet. Inzwischen ist der Kanton Schwyz dazukommen. Weitere Kantone werden folgen. Beachten Sie dazu den Ausbreitungsplan auf der Projektwebseite von E-Government Schweiz.

Optimierung im Supportprozess

  • Nachdem sich der Umziehende erfolgreich identifiziert haben, wird neu als Kontaktadresse die Mailadresse der Einwohnerkontrolle der Wegzugsgemeinde angezeigt. Nach Eingabe der neuen Adresse wird die Mailadresse der Einwohnerkontrolle der Zuzugsgemeinde angezeigt. Das heisst, die fachlichen Fragen gehen direkt an die zuständigen Einwohnerkontrollen.
  • Fehlermeldungen des Systems gehen direkt an die technischen Betriebsverantwortlichen (Fachstelle beim Gemeindeamt des Kanton Zürich).
  • Die Einwohnerkontrollen erhalten die Koordinaten des 2nd Level Supportstelle (Fachstelle beim Gemeindeamt des Kantons Zürich).
  • Die Einwohnerkontrollen können bei der kantonalen Fachstelle einen lesenden Zugang zum Adminbereich der Verbundlösung eUmzug Schweiz beantragen. In diesem können die Status der Geschäftsfälle eingesehen werden.
  • Die Gesamtverantwortung für den Betrieb ist an eOperations Schweiz / SIK übergeben.

Häufige Fragen zu eUmzugCH - FAQs

Personenidentifikation - Was bedeutet es, wenn nach Eingabe der persönlichen Daten auf der 1. Seite die Fehlermeldung "Es ist ein interner Fehler aufgetreten" erscheint?

Der Bürger konnte sich mit Ihrer Einwohnerkontrolldatenbank nicht identifizieren, weil Ihre Gemeinde/Stadt für eUmzugCH nicht erreichbar ist. Bitte kontaktieren Sie umgehend den IT-Support Ihrer Gemeinde/Stadt.

Personenidentifikation - Was müssen die Einwohnerdienste unternehmen, wenn nach Eingabe der Personalien auf der 1. Seite die Fehlermeldung "Ihre Daten konnten im Personenregister nicht verifiziert werden. Bitte überprüfen Sie die Korrektheit Ihrer Daten und versuchen Sie es erneut oder melden Sie sich am Schalter Ihrer Wohngemeinde" erscheint?

Das System identifiziert umziehende Personen anhand von Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht und AHV-Nr. Name und Vorname müssen dabei genau mit den im Personenregister der alten Wohngemeinde eingetragenen Angaben übereinstimmen. Die in eUmzugCH eingegebenen Angaben sollen nochmals mit den Daten der offiziellen Dokumente der Gemeinde/Stadt (Schriftenempfangsschein, Meldebestätigung) verglichen werden. Falls in den offiziellen Dokumenten mehrere Vornamen oder Familiennamen eingetragen sind, müssen diese auch in der Maske von eUmzugCH angegeben werden. Falls die Daten dennoch nicht gefunden werden, hat sich der Bürger an die Einwohnerdienste der alten Wohngemeinde zu wenden. Der Bürger kann u.U. eine Datensperre errichtet haben. Diese Personen sind bei eUmzugCH nicht zugelassen.

Personenidentifikation - Wenn der Bürger trotz allen Kontrollen meldet, dass er sich nicht identifizieren kann, was können die Einwohnerdienste tun?

Es liegt entweder ein technisches Problem vor (melden Sie sich bei der IT Ihrer Gemeinde/Stadt) oder die Voraussetzungen für die Zulassung für eUmzugCH sind nicht gegeben https://www.eumzug.swiss/eumzug/#/canton/zh.

eUmzug nicht erhalten - Die Wegzugsgemeinde hat den eUmzug verarbeitet, aber die Zuzugsgemeinde hat den eUmzug als Zuzugsgemeinde nicht erhalten (Status immer noch "Eingereicht"). Was können die Einwohnerdienste tun?

Melden Sie eumzug@ji.zh.ch, dass der Wegzug manuell ausgelöst werden soll. Falls Sie den eUmzug danach immer noch nicht verarbeiten können, melden Sie den Sachverhalt dem Support Ihrer EK-Software.

Nicht vollständiger eUmzug - Die Einwohnerdienste haben nur einen Teil der Meldung erhalten und sieht nicht den ganzen eUmzug. Was können die Einwohnerdienste tun?

Die Einwohnerdienste teilen den Sachverhalt über eumzug@ji.zh.ch mit. Der Geschäftsfall wird nochmals angestossen.

Ablehnung - Können die Einwohnerdienste eine eUmzugs-Meldung im EK-System ablehnen?

Ein eUmzug darf nur abgelehnt werden, wenn der Bürger tatsächlich nicht weg-, um- oder zuziehen kann. Wenn ein Bürger sich persönlich ab-, um- oder anmeldet, danach zusätzlich die Meldung über eUmzugCH mitteilt, sollte der eUmzug nicht abgelehnt werden. Wenn Sie Wegzugs- oder Umzugsgemeinde sind, dann melden Sie die manuelle Ummeldung an eumzug@ji.zh.ch. Die Supportstelle des Kantons wird den Wegzug manuell auslösen oder bei einem Adresswechsel innerhalb der Gemeinde/Stadt abschliessen.

Gebühren - Der Bürger meldet, dass nebst der Zuzugsgebühren (und evtl. ausländerrechtliche Gebühren) noch weitere Gebühren erhoben wurden?

Es gibt Kantone wie z.B. Kanton Zug, die für den Wegzug Gebühren erheben.

Gebühren - Werden die Gebühren trotzdem gutgeschrieben, wenn die Einwohnerdienste den eUmzug ablehnen?

Ja, die zu bezahlenden Gebühren werden dem Bürger mit dem Abschluss seines Prozesses belastet, resp. umgehend der Gemeinde/Stadt gutgeschrieben.

Gebühren - Welche Zahlungsmittel werden akzeptiert?

Es werden folgende Zahlungsmittel unterstützt:
- Kreditkarte (Master, Visa)
- Postfinance

Eine Zahlung gegen Rechnung oder via Onlinebanking ist nicht möglich.

Gutschrift - Wer erstattet dem Bürger die Gebühren zurück?

Nur die Einwohnerdienste der Zuzugsgemeinde können die Gebühren zurückerstatten.

Gutschrift BillingOnline - Monatlich erhalten die Einwohnerdienste Gutschriftsanzeigen von billingonline@post.ch. Wie setzen sich die Gebühren zusammen?

Die Umsatzreports für eUmzugCH werden an die von der Gemeinde/Stadt angegebenen E-Mail-Aressen zugestellt. Dem Umsatzreport kann die Gemeinde/Stadt entnehmen, wie sich die Gutschrift zusammensetzt. Falls Sie den Umsatzreport nicht erhalten, schreiben Sie eine E-Mail an eumzug@ji.zh.ch.

Umsatzreport - Vergleich

Wir bitten Sie, die monatlich zugestellten Umsatzreports mit den von Ihnen verarbeiteten eUmzügen zu vergleichen. Sie können u. U. auch Zuzüge entdecken, welche Ihnen über eUmzug nicht gemeldet wurden.

Pflege Administrationstool - Abgleich

Wir bitten Sie, den Pflegebereich der Plattform regelmässig mit den verarbeiteten eUmzügen in Ihrem Einwohnerkontrollsystem abzugleichen und offene eUmzüge umgehend zu verarbeiten. Sie können u. U. nicht erhaltene eUmzüge im Pflegebereich entdecken.

Erklärungen zu den Statusmeldungen im Pflegebereich

"Eingereicht" > Der eUmzug ist bei der Wegzugsgemeinde pendent und noch nicht verarbeitet.

"Wegzug bestätigt" > Der eUmzug ist bei der Zuzugsgemeinde pendent und noch nicht verabeitet.

"In Bezahlung" > Der Kunde hat den Prozess bei der Bezahlung abgebrochen oder die Kartenzahlung hat nicht funktioniert. Der eUmzug wurde nicht abgeschlossen, resp. der Wegzugsgemeinde oder Umzugsgemeinde mitgeteilt.

"Abgeschlossen" > Der eUmzug ist abgeschlossen.

"Abgelehnt" > Der eUmzug wurde abgelehnt, der Bürger kann nicht weg-, um- oder zuziehen.

Heimatschein - Was passiert nach dem Wegzug mit dem Heimatschein?

Der Heimatschein ist nach einem Wegzug umgehend der Zuzugsgemeinde zuzustellen, damit diese den Zuzug verarbeiten kann.

Fristen - Innert welcher Frist muss ein eUmzug verarbeitet werden?

Wenn keine zusätzlichen Abklärungen nötig sind, sollte der eUmzug innert 3 - 4 Tagen verarbeitet werden.

Krankenversicherung - Nach Eingabe der Versichertennummer konnte die Krankenversicherung nicht überprüft werden. Wie können die Einwohnerdienste dem Bürger die Anfrage beantworten?

Der Bürger kann trotzdem den Prozess weiterführen indem er auf den Button "Weiter" drückt. Eine Kopie der Krakenversicherungskarte (Vorder- und Rückseite) ist hochzuladen.

Krankenversicherung - Die Krankenversicherung kann nicht überprüft werden, weil der Bürger eine ausländische Krankenversicherung oder noch nicht krankenversichert ist. Muss der Bürger den Prozess abbrechen?

Der Bürger kann eine Fantasienummer eingeben und den Prozess mit Drücken des Buttons "Weiter" fortfahren. Bei Vorhandensein einer Krankenversicherug ist der Nachweis hochzuladen ist.

Technischer Support - Wo können die Einwohnerdienste technischen Support verlangen?

Der technische Support ist grundsätzlich durch den Support der Einwohnerkontrollsoftware der Gemeinde/Stadt sicherzustellen. Falls dieser nicht weiterkommt, melden Sie Ihr Problem eumzug@ji.zh.ch.

Support an den Bürger - Wo meldet sich der Bürger, wenn er ein fachliches Problem mit eUmzugCH hat?

Die Einwohnerdienste leisten fachlichen Support. Die Zuständigkeit ändert sich während des Umzugprozesses auf der eUmzugCH-Plattform: Nach der Personenidentifikation bis zur Eingabe «neue Adresse» sind die bisherigen Einwohnerdienste (Wegzugsgemeinde), ab der Eingabe «neue Adresse» die neuen Einwohnerdienste (Zuzugsgemeinde) zuständig. Die Kontaktangaben (E-Mail) der jeweils zuständigen Einwohnerdienste erscheint auf der eUmzugCH-Plattform.

Support an den Bürger - Wo meldet sich der Bürger, wenn er ein technisches Problem mit eUmzugCH hat?

Der Bürger meldet sein Problem an eumzug@ji.zh.ch.

Persönliche Abmeldung - Was passiert, wenn sich der Bürger zunächst persönlich auf der Wegzugsgemeinde abmeldet, danach aber den vollständigen Umzug über die eUmzugCH-Plattform vornimmt?

Sofern sich der Bürger zuerst persönlich bei den Einwohnerdiensten der Wegzugsgemeinde abmeldet, den vollständigen Umzug zusätzlich über die eUmzugCH-Plattform meldet, bitten wir Sie, eumzug@ji.zh.ch umgehend mitzuteilen, dass der eUmzug (Wegzug) manuell bestätigt werden soll. So erhält die Zuzugsgemeinde den eUmzug mit sämtlichen geladenen Dokumenten und kann den eUmzug verarbeiten. Wichtig ist, dass der eUmzug nicht abgelehnt wird, ansonsten die Zuzugsgemeinde den eUmzug nicht mehr erhält, resp. nicht erfassen kann. In diesem Fall muss sich der Bürger persönlich anmelden.

Aktueller Status über die Verarbeitung des Umzuges - Wie wird der Bürger über den aktuellen Status über die Verarbeitung des gemeldeten eUmzuges informiert?

Der Bürger wird über E-Mail jeweils automatisch über den aktuellen Status (z.B. bei
Wegzugsgemeinde pendent, bei Zuzugsgemeinde pendent usw.) informiert.

Wiederholung eUmzug auf Plattform - Kann der Bürger mehrmals hintereinander einen eUmzug eingeben?

Der Bürger kann nach einer 5-tägigen Frist - nach Abschluss des vorherigen eUmzugs - erneut einen eUmzug eingeben.

Teilnahme an eUmzugCH - Wer kann eUmzugCH nutzen?

Die Voraussetzungen für die Benutzung von eUmzugCH finden Sie hier.

Aufenthalter - Kann ein Aufenthalter eUmzugCH auch nutzen?

Zurzeit können Aufenthalter eUmzugCH nicht nutzen. Die Voraussetzungen für die Benutzung von eUmzugCH finden Sie hier.

Wohnung nicht erfasst - Der Bürger meldet, dass die Adresse nicht gefunden wird. Was können die Einwohnerdienste tun?

Ursache: Es wird kein Gebäude (EGID) gefunden. Ohne den EGID (Eidgenössischer Gebäudeidentifikator) kann keine Meldung verschickt werden. Somit fehlt das Gebäude im Bundes-GWR. Lösung: Die Zuzugsgemeinde muss das Gebäude ihrem Bauamt melden. Diese hat den Auftrag, das Gebäude zu erfassen und dem Bundes-GWR via kantonalem GWR zu melden.

Wegzug ins Ausland - Kann sich ein Bürger über eUmzugCH auch ins Ausland abmelden?

Die Meldung über den Wegzug ins Ausland über eUmzugCH ist nicht vorgesehen. Der Bürger muss sich persönlich bei den Einwohnerdiensten der Wohngemeinde abmelden.

Hunde - Kann der Hund auch umgeldet werden?

Bei einem eUmzug kann der Hund auch umgemeldet werden, wenn die Zuzugsgemeinde dies bei der Supportstelle des Kantons gemeldet hat. Dieser Dienst ist aber insofern eingeschränkt, dass lediglich eine Mitteilung erfolgt, als der Hund auch mitumzieht. Die Gemeinde/Stadt kann vom Hundehalter im Nachhinein verlangen, für die Anmeldung des Hundes eine Kopie des Impfbüchleins (und/oder weitere Dokumente) einzureichen.