Besuchsrechtsbeistandschaften – ein unwirksames Mittel im Elternkonflikt?

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Datum 31.10.2018
Zeit 16:00 - 17:30
Ort Gemeindeamt des Kantons Zürich, Wilhelmstrasse 10, 8005 Zürich

Weitere Informationen

Inhalt 
Von verschiedenster Seite (z.B. Eltern, vornehmlich aber Väter, KESB, Gerichte, Berufsbeistandspersonen) wird immer wieder vorgebracht, dass es mit der Umsetzung von angeordneten Besuchsrechtsbeistandschaften zu Problemen komme bzw. die Massnahme in (zu) vielen Fällen nicht zum angestrebten Erfolg führen würde. Dies obwohl insbesondere im Rahmen der Umsetzung seitens der Berufsbeistandsperson vielfach ein verhältnismässig erheblicher Aufwand betrieben wird. Aber auch die KESB sind über Gebühr mit entsprechenden Verfahren konfrontiert, die mitunter über Jahre nicht abgeschlossen werden können und teilweise auch mehrere Instanzen beschäftigen.

Vor diesem Hintergrund ist es richtig, sich Gedanken zu möglichen alternativen Lösungsansätzen zu machen, zumal sich ganz generell die Frage stellt, wie viel staatliche Ressourcen in die Anordnung und Umsetzung einer Massnahme investiert werden sollen, deren Wirkung oftmals leider unzureichend ist.

Es freut uns daher sehr, dass wir Dr. Patrick Fassbind, Leiter der KESB Basel-Stadt, gewinnen konnten, aus der Praxis bezüglich des konkreten Umgangs seiner Behörde bei hartnäckigen Elternkonflikten und den diesbezüglichen Erfahrungen zu berichten. Nach seinem Referat können Fragen gestellt bzw. Rückmeldungen gemacht werden.

Am anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit des informellen Austauschs und der Kontaktpflege.

Zielpublikum
Mitglieder und Ersatzmitglieder sowie Fachmitarbeitende der KESB.

Kosten
Die Veranstaltung ist kostenlos. 

Flyer zum Detailprogramm:  

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